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Das Massiv der Cadiretes bei Tossa de Mar

Das Massiv der Cadiretes, das auch als Serra de Sant Grau bekannt ist, erstreckt sich über das fast vollständige Gebiet von Tossa de Mar und reicht zum Teil auch in die Gebiete von Sant Feliu de Guíxols, Santa Cristina d'Aro, Llagostera, Vidreres, Caldes de Malavella und Lloret de Mar. Seine Gesamtfläche erstreckt sich auf 8.552 Hektar, wovon 7.740 Hektar im Jahre 2004 im PEIN (Pla d'Espais d'Interès Natural) eingetragen wurden. Die höchste Stelle des gebirgigen Waldes bildet der Puig de Cadiretes mit seinen 519 Metern über dem Meer. Die Bergkette besteht vor allem aus Granit und trennt das Meer von der Ebene der Selva.
 
Wanderwege in den CadiretesDie Cadiretes zeugen mit ihren Menhiren, Dolmen, Höhlen, natürlichen Skulpturen, Einsiedeleien, alten Burgen und einer iberischen Ansiedlung von der langen Vergangenheit Tossas Alte Geschichte Tossas und seiner Umgebung. Zahlreiche Stellen in der heute noch wilden Natur, die von teils jahrhundertealten Korkeichen Korkeichen bei Tossa dominiert wird, erlauben ihren Besuchern eine unvergessliche Sicht über die einzigartige Gebirgslandschaft, die versteckten Buchten, die alle mit dem Namen Cala beginnen, und überraschen an jeder Biegung mit ihrer Atem beraubenden Schönheit.
 
Das Massiv der Cadiretes ist von einem Netz an Wanderwegen Wandern in Tossa und MTB-Strecken durchsetzt, die leider nur zum Teil gut markiert sind. Ohne gute Wandererfahrung sollte man sich daher an die wenigen sehr gut markierten Strecken halten und jedes "Abenteuer" vermeiden, auch wenn man dadurch so manche Besonderheit nicht zu Gesicht bekommt. Die drei MTB-Strecken, die Tossa empfiehlt entsprechen zwei schwierigen und einer sehr schwierigen Strecke. Anfänger sollten sich daher an tossainfo.eu oder den örtlichen MTB-Club für nähere Auskünfte wenden.
 
Die zahlreichen Quellen, die in Zusammenarbeit mit der Regionalregierung wieder erschlossen werden können von Wanderern nicht als "Wassergarantie" genommen werden, da einige davon sehr häufig an der Oberfläche kein Wasser geben und keiner medizinischen Kontrolle unterliegen, teilweise auch verschmutzt sind. Diese Quellen dienen jedoch dem Wasserhaushalt der Natur und garantieren zahlreichen Tieren und Pflanzen das Überleben
 
Europäische StechpalmeAutofahrer können einen kleinen Einblick in die wildwüchsige Natur der Cadiretes gewinnen wenn sie die Küstenstrasse zwischen Sant Feliu de Guíxols und Tossa nehmen, aber noch besser über die GIV-6821, die in der Nähe der Cala de Salionç, die ihren Namen nach der verschwundenen ersten Kirche Tossas, Sant Lionç, erhalten hat nach Llagostera von der Küstenstrasse abzweigt. Einige Parkplätze erlauben hier auch den Besuch von Sant Grau, des Pedra-sobre-altra, des Menhir d'en Llach oder den kurzen Aufstieg zum Puig de Montagut, und zudem einige Spaziergänge von etwa ein bis zwei Stunden.
 
Einzigartig ist die Sicht vom Puig de Cadiretas, der höchsten Stelle des Massivs. Während der Aufstieg noch von jedem geübten Wanderer gemacht werden kann, so ist der Abstieg jedoch sehr geübten Wanderern vorbehalten und kann als gefährlich eingestuft werden. Der Gipfel ist vom GR 92 aus erreichbar, liegt jedoch etwas abseits der Strecke.
 
Die geografische Lage des Massivs der Cadiretes, die warme Winde abhalten, die dort typischen Wildbäche des Mittelmeerraumes, die hohe Luftfeuchtigkeit, der von den Bergen begünstigte Regenfall über dem Massiv sowie der zerklüftete, unzugängige Küstenstreifen erlauben eine Ansiedlung von Tieren und Pflanzen, die zum Teil nur in atlantischem Klima vorkommen. Der Naturliebhaber entdeckt in den Bergwäldern, um nur einige Pflanzen und Tiere zu nennen, Steineichen, Kiefern, Erdbeerbäume Erdbeerbäume in den Cadiretes, Droseras, Sumpfbinsen, Eichelhäher, Schlangenadler, Blaumeisen, Sandläufer, Ringelnattern, Goldtejus und selbst die Kleinfleck-Ginsterkatze, abgesehen von den unzähligen Korkeichen, die bis zum Spanischen Bürgerkrieg (und dem Zweiten Weltkrieg) sehr viele Familien in Tossa ernährten. Die Cadiretes sind eines der letzten ökologischen Paradiese an der spanischen Mittelmeerküste und sollten daher von jeder Zerstörung bewahrt werden denn nirgendwo anders wachsen Mittelmeerpflanzen Mittelmeerpflanzen und atlantische Pflanzen so nahe.