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Die Geschichte Tossas
 
Im Feudalismus von der Vila Vella zur Vila Nova

Während das Dokument von 881 Tossa nur als Austragungsort einiger Kämpfe nannte und daher wenig über die Bedeutung Tossas aussagt, hinterlässt Graf Miró von Barcelona 966 in seinem Testament das Gebiet Tossas der Benediktiner-Abtei Santa Maria de Ripoll, die dann bis zum Ende des Feudalismus im Jahre 1835 die Macht über den Ort behält. Bereits im Jahre 1187 verleiht der Abt des Klosters Santa Maria Tossa de Mar die Stadtrechte.
 
Ab dem Jahre 1000 lebten die ersten Tossencs, wie die Einwohner Tossas heute noch heißen, in einem feudalistischen System von der Landwirtschaft und später auch vom Fischfang. Die ersten Bewohner lebten jedoch in abgeschiedenen Gebäuden weitab vom Mittelmeer. Die Villa Romana dels Ametllers diente zu dieser Zeit als Friedhof und die erste Kirche Tossas, die bereits Sankt Vinzent geweiht war, wurde das politische und religiöse Zentrum des Ortes.
 
Mitte des 12. Jahrhunderts war die Stadt Barcelona bereits ein bedeutendes Wirtschaftszentrum und erschloss die katalanische Küste für die Seefahrt, so auch Tossa de Mar, was auch dem Fischfang in Tossa zu Gute kam und die Bevölkerung des Ortes wachsen ließ. Am 10. Mai 1186 wurde, noch bevor der Ort die Stadtrechte hatte, der Grundstein für die Vila Vella Vila Vella und das heute verschwundenen Schloss gelegt. Schließlich wurde die Altstadt mit der heute noch vorhandenen Mauer umschlossen und die ursprüngliche, zu klein gewordene Kirche von der heute noch als Ruine vorhandenen Kirche Sankt Vinzent (San Vicenç) auf dem Hügel Guardi ersetzt.
Die Kirche Sankt Vinzent
Im 14. Jahrhundert kamen zur Landwirtschaft und dem Fischfang auch die Forstwirtschaft, die lange Zeit eine wichtige Einkommensquelle Tossas werden sollte. Die Herren Tossas bereisten zu dieser Zeit bereits die Balearen, Neapel, die französische Provence und selbst Sizilien um dort Handel zu treiben. Der Handel umfasste vor allem Kork, Holzkohle, Fisch, Fleisch und handwerkliche Produkte. Tossa de Mar hatte seine geschichtliche Blütezeit zwischen dem 15. und dem 17. Jahrhundert.
 
Der Bevölkerungswachstum den der ökonomische Aufschwung Tossas mit sich brachte, führte jedoch auch zu Krankheiten und gegen 1400 näherte sich schließlich auch die Pest. Seit dieser Zeit pilgern in Tossa jedes Jahr hunderte von Personen, teils barfuss, nach Santa Coloma de Farners (und zurück) um Sankt Sebastian um seine Hilfe zu bitten. In diesem Zusammenhang wurde im Jahre 1593 auch die Capella de la Mare de Déu del Socors in der Vila Nova errichtet.
 
Der Aufschwung Tossas brachte natürlich auch den Einfall von Piraten, Kleinkriege und Wegelagerung mit sich. Im 16. Jahrhundert wurde daher der Torre dels Moros errichtet, ein Wachturm, der sich außerhalb der Altstadt befand. Zwischen dem 17. und dem 18. Jahrhundert wurden aus etwa 350 Einwohnern über 700. Die Altstadt mit seinen etwa 80 Häusern reichte in dieser Zeit nicht mehr aus um seine Bewohner zu beherbergen und die Vila Nova, der Neustadt, begann sich zu entwickeln.
 
Alte Geschichte TossasVon der ersten Besiedlung bis zum Ende der Römerzeit
Das MittelalterIm Feudalismus von der Vila Vella zur Vila Nova
Der AufschwungVon der Vila Nova bis zur 19. Jahrhundert
Tossa heuteVom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart